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Experimentelle Archäologie Live

Einbaumbau nach eisenzeitlichen Vorbildern

Einbäume sind schlanke, robuste, vielseitig verwendbare Boote aus einem einzigen Stamm.

In Mitteleuropa gibt es entsprechend kräftige Bäume erst wieder nach dem Ende der letzten Eiszeit. Daher tauchen Einbäume im archäologischen Fundgut erst in der Mittelsteinzeit auf und kommen dann ab der Jungsteinzeit, etwa seit dem 6./5. Jahrtausend v. Chr., häufiger vor. Sie wurden weiterhin in der Bronze- und Eisenzeit, in der römischen Kaiserzeit, im Mittelalter und sogar noch in der Neuzeit gebaut. Die jüngsten Beispiele stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert, wo der Bootstyp teilweise noch als Ausleger bei Schiffmühlen Verwendung fand.

Im Rahmen des archäologischen Experiments bauen zwei Personen einen Einbaum aus einem fast 3.000 kg schweren, ca. 6 m langen und etwa 0,75 m starken Lindenstamm. Verwendet werden dafür nur zwei Eisendechsel und zwei Eisenbeile.

Bei dem Experiment sollen vor allem Aussagen über den Herstellungsvorgang und den Zeitaufwand ermittelt werden.

Das Experiment findet im Zusammenhang mit der Ausstellung „HOZL-KULTUR – Von der Urzeit bis in die Zukunft“ statt.

Von Donnerstag bis Sonntag, vom 19.-22. April wird jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr an dem Einbaum gearbeitet.

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