



Das Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg zeigt vom 4. Februar bis 28. Mai 2007 die internationale und interdisziplinäre Sonderausstellung „HOLZ-KULTUR Von der Urzeit bis in die Zukunft“.
Hauptkooperationspartner ist die „Europäische Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie / European Association for the advancement of archaeology by experiment e. V.“ (exar).

Das Projekt wird geleitet von:
Prof. Dr. Mamoun Fansa
Leitender Museumsdirektor, Landesmuseum für Natur und Mensch,
Gesamtkoordination
Dr. Dirk Vorlauf
Landesmuseum für Natur und Mensch,
Ausstellungskonzept und Projektleitung
unter Mitwirkung von:
Swantje Bergmann M.A.
Landesmuseum für Natur und Mensch
Die Wechselbeziehungen zwischen der Natur und dem Mensch sind an keinem anderen Beispiel so eindrucksvoll nachvollziehbar, wie bei Holz. Als elementarer Naturrohstoff wird Holz schon seit über 400.000 Jahren vom Menschen genutzt. Unentbehrlich als Brennstoff, Material für Gegenstände des täglichen Gebrauchs, der Kunst und als Baumaterial bezeugt dieser natürliche Rohstoff eine vielfältige und ideenreiche Nutzung bis in die Gegenwart. Zukunftsweisende Technologien verdeutlichen, dass ein Ende dieser Kontinuität keineswegs in Sicht ist.

Die Ausstellung „HOLZ-KULTUR Von der Urzeit bis in die Zukunft“ widmet sich der Ökologie und Ökonomie dieses einzigartigen Naturrohstoffs im Spiegel der Experimentellen Archäologie, Ethnologie, Technikgeschichte und modernen Holzforschung.
Neben einem anschaulichen Einblick in technik- und kulturhistorische Zusammenhänge rund um Holz vermittelt die Ausstellung einen sinnlichen Zugang zu diesem lebendigen Werkstoff und möchte die Besucherinnen und Besucher für einen nachhaltigen Umgang mit dem Ökosystem „Wald“ sensibilisieren.
Die Ausstellung wird auf einer Fläche von 750 m2 gezeigt und empfängt die Besucherinnen und Besucher mit einer künstlerisch gestalteten hölzernen Eingangspforte, hinter der zukunftsweisende Technologien auf das Ausstellungsthema einstimmen.

Der erste Teil gibt einen Überblick über die kulturhistorische Dimension des Naturrohstoffs Holz und erläutert im Rahmen von Klima und Umwelt sowie ethnografischen, historischen und volkskundlichen Aspekten die Bedeutungszusammenhänge von Mensch und Umwelt.
Der zweite Ausstellungsteil präsentiert Ergebnisse internationaler Forschungsprojekte zur Experimentellen Archäologie, die sich mit Holz in Verbindung stehenden Vorgängen und Arbeiten gewidmet haben.
Neben den mit originalgetreuen Werkzeugen und Mitteln gefertigten Produkten, wie Wagenrad und Daubenschale, veranschaulichen Filmaufnahmen den jeweiligen Herstellungsprozess in allen Details.

SonderaktionSchulaktionErfahrungen beim Bau eines EinbaumsExperimentelle Archäologie LiveEinbaumbau nach eisenzeitlichen Vorbildern
|
|||




